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Konzessionsabgabe

Konzessionsabgabe

Die Konzessionsabgabe beschreibt, welche Konzessionsabgaben-Klasse für Netzentgelte an einer Lieferstelle gilt. In der Oberfläche heißt das Feld Konzessionsabgabe — es steuert, ob und wie Netzentgelte über GET-AG abgerufen oder geschätzt werden.

Die Auswahl ersetzt eine frühere Checkbox „Sonderkonzessionsabgabe berechtigt“. Heute wählen Sie eine von drei Klassen — für alle Zählertypen (SLP und RLM) und alle Kundentypen (inkl. Privat).

Die drei Klassen

Option

Bedeutung

Keine Konzessionsabgabe

Keine Abgabe fällig

Allgemeine Konzessionsabgabe (Tarifkunde)

Standardtarif

Sonderkonzessionsabgabe (Sondervertragskunde)

Sondervertrag mit vergünstigten Netzentgelten

Es gibt keine Vorauswahl — Sie müssen beim Anlegen und beim ersten Speichern älterer Lieferstellen eine Klasse wählen.

Hinweis

Ohne Angabe wird das Netzentgelt geschätzt statt abgerufen — Kalkulationsergebnisse können dann abweichen.

Typisches Szenario

Ein produzierendes Gewerbe mit berechtigter Branche wählt Sonderkonzessionsabgabe (Sondervertragskunde). In der Kalkulation fließt die Klasse in die Netzentgeltlogik ein. Ein Büro mit Standardanschluss wählt Allgemeine Konzessionsabgabe (Tarifkunde).

Wann ausfüllen?

Zeitpunkt

Wo

Beim Anlegen

Drawer Lieferstelle hinzufügen — Pflichtfeld

Nachträglich

Stammdaten → Bearbeiten

Ältere Lieferstellen ohne hinterlegte Klasse müssen beim nächsten Speichern der Stammdaten ergänzt werden.

Pflicht und Geltungsbereich

Bedingung

Konzessionsabgabe

SLP

Pflicht

RLM

Pflicht

Privat

Pflicht

Gewerbe

Pflicht

Auswirkung

Die gewählte Klasse fließt in Kalkulationen und Exporte ein. Setzen Sie Sonderkonzessionsabgabe nur, wenn der Kunde die fachlichen Voraussetzungen erfüllt — die Plattform prüft die Berechtigung nicht automatisch gegen externe Register.

Empfehlung

Dokumentieren Sie die Berechtigung beim Kunden (z. B. in Notiz der Lieferstelle), damit das Team die Einstellung nachvollziehen kann.

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